Heinrich Kühl
(1886 - 1965) |
1924 |
Gründung der Privat - Galerie "KUNSTAUSSTELLUNG KÜHL" am Neustädter Markt in Dresden im ehemaligen Hotel "Kaiserhof" gegenüber dem "Blockhaus" und dem "Goldenem Reiter" |
| |
1934 |
Umzug auf die Altstädter Seite Dresdens in die 1. Etage des barocken Bürgerhauses Kleine Brüdergasse 21 (hinter der Sophienkirche, neben dem Taschenbergpalais, schräg gegenüber vom Zwinger) |
| |
1945 |
Ausbombung der Galerie und der Privatwohnung am 13. Februar |
| |
1945 |
Neubeginn im 1. Obergeschoss des Hauses Zittauer Str. 12 |
| |
1946-65 |
kontinuierliche Ausstellungstätigkeit |
| |
|
|
| |
|
|
Johannes Kühl
(1922 - 1994) |
1965 |
Übernahme der Galerie durch den Sohn |
| |
1965-94 |
ununterbrochene Folge von Ausstellungen |
| |
|
Durch Geschick, persönlichen Einsatz und Zusammenarbeit mit den führenden Persönlichkeiten der kulturtragenden Gesellschaftsschicht bewahrte Johannes Kühl die Galerie vor der Schließung durch den Staat.
Dem rasant fortschreitenden Verfall des Hauses Zittauer Straße 12, den dieses Anwesen mit vielen Gebäuden in der DDR teilte, konnte Johannes Kühl nur durch selbstlose Eigeninitiative notdürftig entgegentreten. In unvergleichlicher Weise gelang es ihm, die Würde des alternden Hauses mit einem stets erfrischenden Hauch der ausgestellten Kunst zu einer unverwechselbaren, tief einprägsamen Atmosphäre zu verschmelzen. Johannes Kühl führte die Galerie erfolgreich über die Wendezeit 1989-94. |
| |
|
|
| |
|
|
Sophia-Therese
Schmidt-Kühl
geb. 1961 |
1994 |
Übernahme der Galerie / Eröffnung der letzten noch von Johannes Kühl konzipierten Ausstellung |
| |
1994-98 |
Weiterführung der Galerie unter sich rasch verschlechternden räumlichen Bedingungen des teilweise gesperrten Gebäudes Zittauer Str. 12 |
| |
1999 |
Eröffnung der neuen Galerieräume im Haus Nordstraße 5, in der Nähe des alten Standortes, der in über 50 Jahren zur Adresse im Dresdner Kunstleben geworden war, seither wieder der gewohnte Ausstellungsrhythmus |