Herbert Behrens - Hangeler (* 1898, † 1981)
Biografie:
1898 in Berlin geboren
1905/12 Übersiedlung der Familie nach Essen
1913/16 Lehrerseminar in Kettwig
1916/18 Armee – Garnisonsausbildung; Frankfurt/ Oder
1917 Westfront – Verwundung und Lazarett in Danzig
In Berlin Besuche im „Sturm“
1916 erstes gegenstandslosen Bildes; 1917 erste Lautgedichte
1919 Zeitschrift „Das erste Grün“, plant „Der Blutegel“
Gründung der Künstlergemeinschaft „Der Wurf“, ´
(mit Heinz Lewerenz, Hermann Freudenau, später O. Griebel, M. Bauer)
1920 „Wurf-Abende“ mit Lesungen expressionistischer Dichtung und mit Vorträgen
Übersiedlung nach Berlin – neue Kontakte zum „Sturm“
Malunterricht bei H. Tappert und Lovis Corinth
Begegnung mit A.C. Willink, dem späteren Vertreter des holländischen Surrealismus
Erste Dadaistische Slogantexte und kubistische Bilder, Schriftstellerische Tätigkeit
Einfluss Busonis auf seine musikalische Bildung
1923 liest in der Novembergruppe eigene „hypodromische Lyrik“
Jurymitglied der Großen Berliner Kunstausstellung
1924 Org. der 1. Internationalen Kunstausstellung der „Wurf – Gruppe“ , Bielefeld
Teilnahme an der Moderne – Ausstellung der Galerie „Zenit“ , Belgrad
1925 Reise nach Schweden, später nach Frankreich und Spanien
1928 Mitglied im Deutschen Künstlerbund – Notgemeinschaft Deutscher Künstler
1929 Preis eines von Paul Westheim organisierten Wettbewerbs junger Künstler
1932/33 Mitbegründer der Berliner Künstler - Ausstellungsgemeinschaft „Selection“
(Baumeister, Beckmann, Gies, Hofer, Kandinsky, Moll, Molzhan, Schlemmer und W. Schmid)
Ablehnung eines Lehrauftrages/ Kunstgewerbeschule Kassel
Lehrtätigkeit an der Freien Kunstschule Berlin
Arbeitsverbot
1939/42 Regietätigkeit
1944 Flucht ins Rheinland (vor der Einberufung)
1945/ 46 Rückkehr nach Berlin – engagierte Kulturarbeit in der Gemeinde Altlandsberg
und im Kulturbund Brandenburg
1947 Ausstellung in der Galerie Franz, Berlin Wilmersdorf
1949/50 Vorsitz im Schutzverband Bildender Künstler des Kreises Niederbarnim
1949/63 Berufung an die Hochschule für Bildende und angewandte Kunst als Lehrer für Maltechnik und Farbenlehre, Berlin Weißensee
neue Impulse für eigene künstlerische Tätigkeit
Entstehen eines lyrisch – abstrakten und symbolhaltigen Werkes
als Formalist bezeichnet - keine Möglichkeit öffentlicher Ausstellungen
ab 1967 Mitarbeit am Lexikon der Kunst
erste plastische Gebilde aus Aluminiumfolie
Herbert Behrens – Hangeler lebte bis zu seinem Tode zurückgezogen,
jedoch künstlerisch aktiv in Fredersdorf bei Berlin
1981 1. Personalausstellung in der Galerie am Sachsenplatz in Leipzig
Herbert Behrens – Hangeler verstarb 1981
Ausstellung in der KUNSTAUSSTELLUNG KÜHL:
1988 Herbert Behrens - Hangeler.
Malerei - Collagen. Zeichnungen.
Arbeiten aus den Jahren 1922 - 1976
2007 Wiederentdeckung eines weitgehend verborgenen Werkes.
Herbert Behrens - Hangeler und Dorothea Behrens.
Ein Berliner Künstlerpaar.
Gemälde Zeichnungen Collagen
2008 StillLeben - Der lautlose Klang der Dinge, ausgewählte Werke
2009/ 2010 Jubiläumsausstellung der KUNSTAUSSTELLUNG KÜHL, 85 Jahre Teil II,
Künstler der Galerie - ausgewählte Werke
Ausstellungen ab 1977:
1981 Leipzig, Galerie Schulz am Sachsenplatz
1988 Galerie im Alten Museum
1992 Amsterdam, Holland, zusammen mit Willink
1998 Berlin, Brechthaus in Berlin-Weißensee, Ausstellung zum 100. Geburtstag
2000 Neuenhagen bei Berlin, Galerie im Rathaus
2003 „Kunst in der DDR“, Neue Nationalgalerie, Berlin
2003 „Kunst in der DDR“, Bonn
2004 Halle, Hallescher Kunstverein im Stadtmuseum
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Behrens - Hangeler, Herbert. Erscheinung. 1923. Öl auf Leinwand. monogrammiert unten links. 68,4 x 87,5 cm, gerahmt.
Behrens-Hangeler, Herbert. Weiblicher Halbakt vor der Gartenmauer. 1930. Tusche. monogr. u. re. 52 x 40,5 cm
Behrens-Hangeler, Herbert. o. T. o. J. Tusche, Nachlaßbestätigung. 46 x 38 cm
Behrens - Hangeler, Herbert. "o.T." (Stillleben", undatiert. Öl auf Malkarton., monogr. u. re., verso bez., 56,5 x 71 cm.
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