Ulrich Eisenfeld (* 1939)
Biografie:
1939 geboren in Falkenstein, Vogtland
1953-1957 Lehre als Bergmann im Steinkohlebergbau, Zwickau
1957-1959 Arbeiter- und Bauernfakultät der Bergakademie Freiberg, Sachsen
1959-1960 Arbeiter- und Bauernfakultät der HfBK Dresden
1960-1965 Studium an der HfBK Dresden, Malerei
seit 1965 freischaffend;
Mitglied des VBK
1969 Ausstellungsplanung im Leonhardi-Museum Dresden mit Jochen Aue, die Ausstellung wurde bereits im Vorfeld untersagt
1971-1981 Atelier in Kreischa
beschäftigt sich vorrangig mit Landschaftsdarstellungen
1981 Aussiedlung nach Berlin West
1983-1986 Atelier in Goslar, Harz
seit 1985 Arbeitsaufenthalte in Furudals Bruk, Schweden
1991 Atelier in Lungkwitz bei Kreischa
1994 Atelier in Berlin-Adlershof
Ausstellung in der KUNSTAUSSTELLUNG KÜHL:
2004 Ulrich Eisenfeld - Malerei aus drei Jahrzehnten, Gemeinschaftsausstellung mit Helmut Heinze - Bronzeskulpturen.
Die Ausstellung wurde von Herrn Prof. Harald Marx, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Direktor der Gemäldegalerie Alte Meister eröffnet.
2007 Ausstellungsbeteiligung genius loci - genius artis
2009/ 2010 Jubiläumsausstellung der KUNSTAUSSTELLUNG KÜHL, 85 Jahre Teil II,
Künstler der Galerie - ausgewählte Werke
2011 Ute Großmann I Ulrich Eisenfeld I Felder und Wege
Malerei I Keramikobjekte
2011 unverblümt und fein gestimmt -
erfüllter Kosmos im gebannten Licht
Künstler der Galerie, Ausstellungsbeteiligung
Ausstellungen (Auswahl):
1966 Cotta-Klub, Freiberg, Sachsen
1968 Kulturbundhaus, Ahrenshoop
1971 Leonhardi-Museum, Dresden
1974 Galerie im Schauspielhaus, Chemnitz
1977 Galerie Nord, Dresden
1982 Kleine Orangerie im Schloss Charlottenburg, Berlin
1984 Mönchehaus Museum für moderne Kunst, Goslar
1986 Deutschlandhaus, Bonn
1988 Galerie am Klostertor, Maulbronn
1989 Galerie in der Europäischen Akademie, Berlin
Auszeichnungen:
Arbeiten befinden sich im Besitz von:
öffentlichen und privaten Sammlungen:
Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstichkabinett
Berlinische Galerie, Berlin
Sammlung Deutschlandhaus, Berlin
Ostdeutsche Galerie, Regensburg
Neuer Berliner Kunstverein, Artothek
Kunstamt Zehlendorf, Reinickendorf, Charlottenburg, Steglitz, Berlin
zum Werk:
"Eisenfelds Kunst lebt aus dem Einklang mit dem Stirb und Werde. Seine hohen Himmel mit den diagonal darüber ziehenden oder sturmgejagten Wolken raunen heimlich in Zwiesprache mit den Himmeln Caspar David Friedrichs und Blechens und Turners. Vor seinen Bildern wagen auch wir den Dialog mit der Natur und mit dem Menschen neben uns." Prof. Dr. Diether Schmidt
"Der Maler, dem es bewußt ist, dass die Kunst innerer Ausdruck unserer kosmischen Seele ist, ringt in seinen Bildern um die sinnliche Erfahrung des Himmels. Er nimmt nicht teil am intellektuellen Wettstreit um eine sogenannte innovative Kunst, als könne man die Kunst neu erfinden und als wäre eine originelle Idee schon Kunst. Die Wahrhaftigkeit in der Malerei besteht für mich darin, den spirituellen Zusammenhang zwischen der Stofflichkeit im Bilde und der seelisch-geistigen Kraft, die im Göttlichen verankert ist, empfindbar auszudrücken, so dass unser inneres Gemüt in Bewegung gerät und wir vom Bild ergriffen werden können. Frei und ungebunden sollte der Maler sein. Keinem markfähigen Formzwang, keinem so genannten Zeitgeist verpflichtet. Allein seiner Überzeugung, die aus der inneren Notwendigkeit erwächst, muss er gerecht werden. Ungezwungen kann ich so meinen Empfindungen Ausdrucke verleihen, das durch eine stimmungsvolle, atmosphärische, als auch durch eine von Menschenhand veränderte Landschaft (Felder), die zu konstruktiven Bildfindungen führt, angeregt wird. Der verstand hat nur die Aufgabe wachsam zu sein, dass ich in meiner Mitte bleibe."
Ulrich Eisenfeld, August 2009
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Ulrich Eisenfeld. Aufziehende Gewitterwolken. 2010. Pastell. 30 x 40 cm
Ulrich Eisenfeld. Abendhimmel über der Ebene. 1996. Pastell. 41 x 62 cm
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