Albert Hennig (* 1907, † 1998)

.Biografie:

1907 geboren in dem Leipziger Vorort Kleinzschocher
1928 - 1930 Beginn seiner künstlerischen Tätigkeit
widmet sich der Fotografie, es entsteht die Fotoserie "Kinder der Straße"
1932 Bewerbung am Bauhaus Dessau, Albert Hennig erhält einen Studienplatz und ein Stipendium
Unterricht bei  Josef Albers, weitere Lehrer u. a. Mies van der Rohe, Hinnerk Scheper und Joost Schmidt
1932 die politische Situation erzwingt eine Ansiedlung des Bauhauses in Berlin, Hennig studiert bei Walter Paterhans,  Abteilung Fotografie
1943 Vernichtung seiner Wohnung,  Verlust seiner Werke bei einem Bombenangriff auf Leipzig
Übersiedlung nach Zwickau, Begegnung mit Max Schwimmer und Hans Fleischer
Gründungsmitglied der Gruppe "Bildende Kunst" in Zwickau
1948 - 1952 als  Sekretär des Kulturbundes der Stadt tätig
danach zwei Jahre als Oberreferent für Bildende Kunst im Bezirk Chemnitz tätig
seine künstlerische Tätigkeit findet kaum Beachtung
Hennig stößt  im Zusammenhang mit der Formalismusdebatte zunehmend auf Unverständnis
Der Künstler entschließt sich zur Rückkehr in seinen alten Beruf - bis zu seiner Pensionierung ist er als Betonbauer tätig
1972 im Jahr seines Ruhestandes Beginn einer neuen Schaffensphase
1998 Tod Albert Hennigs

Ausstellungen (Auswahl):
1972 erste große Personalausstellung in der Galerie Oben, Chemnitz
ab den 80 er Jahre  Ausstellungen u. a. in Wiesbaden, Luzern, Saarbrücken

Auszeichnungen:
1976 zum 50. Jahrestag der Eröffnung des Bauhauses in Dessau, Verleihung der Ehernmedaille
1987 Ehrenbürger der Stadt Zwickau
1991 Verleihung des Max - Pechstein - Preises der Stadt Zwickau

Die Arbeiten des Künstlers befinden sich in öffentlichem und privatem Besitz.

Literatur (Auswahl):
"Ich sitze, wenn ich male, wie in einem Bach - und ein Bild nach dem anderen entsteht."
Albert Hennig, Ausstellungskatalog Albert Hennig, A.R.T. PONT Edition.1991, Vorwort Peter Hochel

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