Helene Heyder (* 1976)

Biografie:

1976                   geboren in Wernigerode
1996- 2002      Studium der Neueren Deutschen Philologie
                            und Kunstwissenschaft 
                            an der TU/ HU  Berlin
2002-2008        Studium Malerei/Grafik, HfBK Dresden (Dipl.)
                            bei Prof. S. Klotz und Prof. R. Kerbach, 
                             Fachklasse Prof. Elke Hopfe

Ausstellungsbeteiligen:

2003 - 2007    Jahresausstellungen an der HfBK, Dresden
2005                "MG 3" Galerie treibhaus, Dresden
2005                 Strasbourg, Gastausstellung
                          Galerie treibhaus, Dresden
2006                "Scylla und Carrybdis" mit Dahlia de Candido,
                          Senatssaal der HfBK Dresden
2006                Galerie Zulauf, Freinzheim
2006/07        "Best of"  Galerie Treibhaus
2007               "Einer für alle" , Galerie treibhaus, Dresden
2007                Helene Heyder "de Profundis", Grafik,
                         Zeichnungen, Kabinett Galerie treibhaus
2008                Positionen III, Galerie Drei, 
                         Dresdner Sezession, Dresden
2008               "Linientreu", Galerie treibhaus, Dresden,
                         Ausstellungsbeteiligung

Ausstellung in der KUNSTAUSSTELLUNG  KÜHL:

2007 Junge Kunst - ANNA  LEONHARDT  I  HELENE  HEYDER  I  STEPHANIE  MARX I  BRIAN  CURLING
2008 StillLeben - Der lautlose Klang der Dinge, Ausstellungsbeteiligung
2009 DOROTHEE HALLER  I  HELENE  HEYDER  I  ANNA LEONHARDT  I  STEPHANIE MARX  
2009/ 2010 Jubiläumsausstellung der KUNSTAUSSTELLUNG KÜHL, 85 Jahre Teil II, 
           Künstler der Galerie  - ausgewählte Werke
 

Rezensionen:

 

"Der Zugang Helene Heyders zur Welt scheint von einer gewissen Skepsis den Dingen gegenüber und auch den Menschen gegenüber geprägt zu sein. Das zeigt sich nicht nur in der zurückhaltenden Art, in der die Figuren im Bild erscheinen, selbst der Zeichenduktus ist von einer vorsichtigen Art der Annäherung bestimmt. Auch wenn die Konturen der Figuren konkret gezogen sind und Farbflächen voneinander abgrenzen, so vibrieren diese Grenzlinien jedoch immer auch ein wenig. Sie finden teilweise ein farbiges Echo oder scheinen im Verlauf innezuhalten.
Dann wiederum trennt sich die Farbe vom Motiv. Die Zeichnung formuliert aus sich heraus einen Gegenstand, während die Farbe abstrakt wird und sich auf eigenen Flächen unabhängig von der Zeichnung ergeht. Die Striche dieser Zeichnungen erscheinen in ihrem Verlauf dynamischer und konkreter. Wenn man genauer hinsieht bemerkt man, dass sie mittels Durchzeichnung auf den Bildträger übertragen wurden. Ihnen geht eine Zeichnung voraus, die in einem Monotypieverfahren ihre Position auf dem farbigen Untergrund findet. Die Linien der Zeichnung und die Farbe der Flächen fallen auseinander. Ihre jeweiligen Informationen geben sie hier getrennt an den Betrachter und reflektieren darin die mediale Differenz von Malerei und Zeichnung über die entsprechenden Möglichkeiten des Ausdrucks. Ein Stillleben oder eine Figurengruppe werden zu Themen dieses Analyseverfahrens. Doch Heyder gelingt es, dass diese Bilder ihren Zusammenhalt nicht verlieren. Zeichnung und Farbflächen gehen ein spannungsvolles Verhältnis ein, bei dem die gezogenen Striche sich immer wieder dynamisch mit den Farben des Untergrundes verbinden, um sich dann um so kraftvoller davon abzuheben."

Dr. Holger Birkholz, Auszug aus der Eröffnungsrede 2.12.2007

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Heyder, Helene. Rot-Blaues Stillleben. 2009. Mischtechnik, Eitempera, Öl/ Papier. 50,8 x 61,6 cm
Heyder, Helene. Akt weiß. 2009. Mischtechnik/ Papier. 71 x 100 cm
Heyder Helene. Kleiner Hockender. 2009. Mischtechnik/ Papier 99,7 x 70,7 cm