Stephanie Marx (* 1975)

Biografie:

1975                in Dresden geboren
1995-1999     Studium Kommunikationsdesign, FHTW Berlin (Dipl.)
1999-2003     Studium Typographie/Freie Grafik (Dipl.) an der Hochschule für Graphik 
                          und Buchkunst Leipzig (HGB),                          ,
                         Typografie bei Prof. Günter Karl Bose, 
2001                 Wechsel an die Fachklasse für Freie Grafik 
                          bei Prof. Karl - Georg Hirsch,
                          Prof. Ulrich Hachulla und Prof. Rolf Münzer
2003 - 2004    Studienaufenthalt in Brasilien
Seit 2004         Graphikerin für F. A. Brockhaus AG
                          Stephanie Marx lebt und arbeitet in Leipzig. 
                          Meisterschülerin bei Prof. Ulrich Hachulla an der HGB                          

Ausstellungen Kunstausstellung Kühl:

2007 "Junge Kunst "  ANNA  LEONHARDT  I  HELENE  HEYDER  I  STEPHANIE  MARX I  BRIAN  CURLING
2008 "StillLeben - Der lautlose Klang der Dinge"  Ausstellungsbeteiligung
2009 DOROTHEE HALLER  I  HELENE  HEYDER  I  ANNA LEONHARDT  I  STEPHANIE MARX  
2009/ 2010 Jubiläumsausstellung der KUNSTAUSSTELLUNG KÜHL, 85 Jahre Teil II, 
           Künstler der Galerie  - ausgewählte Werke

Ausstellungen/Projekte (Ausw.)

seit 2001  HGB Leipzig, regelmäßige Fachklassenausstellungen der Klasse für Freie Grafik und Meisterschüler
2001 "Eines der schönsten Bücher 2001", Stiftung Buchkunst,
            Frankfurt/M. (mit Andrea Bernscherer)
2002   Lady Macbeth von Mzensk, Fachklassenausstellung,  HGB Leipzig , Beteiligung
2002   Klasse Grafik, Zella-Mehlis, Beteiligung
2002  100 beste Plakate Deutschland/Österreich/Schweiz, Berlin (mit Andrej Loll)
2003   Diplomausstellung, HGB Leipzig, Gruppenausstellung
2003   Fachklassenausstellung, Kulturhaus am Markt, Wernigerode
2003  Klasse Grafik und Gäste, Berufsakademie, Leipzig , Gruppenausstellung
2004   Galerie Art-In, Meerane, Beteiligung
2004   Oskar-Picht-Gymnasium, Pasewalk
2004    Kunstverein Sulzfeld, Baden-Württemberg, Gruppenausstellung
2005   Kunstverein Bretten, Gruppenausstellung
2005   Druckgrafik, Galerie grounded, Chemnitz
2005   Neue Bilder, Galerie grounded, Chemnitz , Gruppenausstellung
2006   BERLINER LISTE 06 , Messe für aktuelle Kunst,  vertreten bei Galerie Grounded, Chemnitz
2006  Goodbye Limbacher Straße, Galerie grounded, Chemnitz, Gruppenausstellung
2007  TechnikLandschaften, Landtag, Dresden, Einzelausstellung
2007  Druckgrafik, Museum Villa Esche, Chemnitz
2007  DEBUT, Hoch + Partner, Leipzig, Gruppenausstellung
2007  BERLINER LISTE 07, Messe für aktuelle Kunst, vertreten durch  Galerie Grounded, Chemnitz
2008  Galerie Hoch & Partner, Leipzig

Preise:
2001    Wettbewerb der Stiftung Buchkunst,
              Frankfurt am Main 
              und Institut für Buchkunst, Leipzig, Auszeichnung 
              "Eines der schönsten Bücher 2000" für Jost Hochuli. 
              Gutenberg-Galaxie 1(Stephanie Marx, 
              Andrea Bernscherer)
2002    Wettbewerb "100 beste Plakate", Berlin, 
             Auszeichnung für das Ausstellungsplakat 
             für Palle Nielsen, (Stephanie Marx/ Andrej Loll)

Presse - aus Rezensionen (Auswahl):

"Das Verhältnis von Technik und Natur liegt auch den Landschaftsbildern der Künstlerin zugrunde. Die großen Holzschnitte, gedruckt in pastelligen Grün- und Grautönen, weisen eine distanzierte sachliche Haltung gegenüber den dargestellten Landschaften auf. Es sind zum großen Teil Industrielandschaften mit entsprechend funktionalen Bauten, zum Beispiel: Lastkränen, Stahlskelettkonstruktionen und Versorgungsleitungen.
Die Holzmaserung wird dabei gezielt eingesetzt, um landschaftliche Strukturen zu unterstützen, gerät aber auch bei der Darstellung technischer Strukturen in einen scheinbaren Gegensatz zur Architektur der Baugerüste. Erst auf den zweiten Blick, und das ist sicher auch ein Verdienst dieser Holzstruktur, gerät die Architektur ins Schwanken: Solche Stahlskelettbauten gehören einer Industriekultur des 19. Jahrhunderts an. Zum Teil sind sie selbst bereits wieder dem Verfall preisgegeben und werden als romantisch empfunden. Eine solche ästhetische Lesart zeigt, dass die damit verbundene Weltanschauung bereits als vergangen verstanden wird. Die Besetzung unserer Kulturlandschaft mit solchen Gebäuden zeigt den utilitären Grundzug der Gesellschaft, in der wir immer noch leben, von deren spezifischer Ausprägung in Form der Industrialisierung, wir uns aber zunehmend verabschieden. Die Ausbeutung der Landschaft findet bei uns schon lange nicht mehr in Form von Industrieanlagen statt, sondern vor allem durch Lagerhallen und Transportwege. So verlieren die alten Anlagen ihre Funktion und werden frei für eine neue künstlerische, formale und vielleicht auch romantische Besetzung.
Die Holzschnitte von Marx sind in mehreren Farben übereinander gedruckt, was ihnen innerhalb des zunächst eher monochrom wirkenden Spektrums eine erstaunliche Bandbreite erlaubt. Dabei wird von Farbe zu Farbe der Holzstock weiter bearbeitet und somit die Auflage festgelegt."
Dr. Holger Birkholz, Auszug  Eröffnungsrede 2.12.2007

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Stephanie Marx. „Verlassenes Haus“ 2008 Holzschnitt, Auflage 3/ 7 Stock 40 x 52 cm Blatt 50 x 70 cm
Stephanie Marx. „Schreibraum“ 2008 Linolstich, Auflage e. a. Stock 29,7 x 42,3 cm Blatt 51 x 66 cm
Stephanie Marx. “Weblandschaft” 2008 Linolstich, Auflage e. a. Stock 29,7 x 42,3 cm Blatt 50,6 x 66 cm
Stephanie Marx. Bauhaus. 2008. Holzschnitt. e.a. Stock 39,3 x 55 cm.