Christine Perthen (* 1948, † 2004)

Biografie:

1948 in Pirna geboren
1966 Abitur, Lehre
1967-1972 Studium an der Hochschule für Bildende und Angewandte Kunst  Berlin-Weißensee, Fachbereich Modegestaltung
1972-1975 Industriedesignerin in Berlin
1976-1979 Meisterschülerin an der Akademie der Künste der DDR bei Werner Klemke
seit 1977 Lehrauftrag an der Kunsthochschule Weißensee
seit 1980 freiberuflich als Grafikerin und Zeichnerin in Berlin tätig
1991 Alfred-Döblin Stipendium der Akademie der Künste zu Berlin (West)
seit 1991  Bühnenbilder und Kostüme für "theater im palais", Berlin
seit 1993 Professur an der Kunsthochschule Berlin- Weißensee

Ausstellung in der KUNSTAUSSTELLUNG  KÜHL : 

1985, 1994, 2001
2009/ 2010 Jubiläumsausstellung der KUNSTAUSSTELLUNG KÜHL, 85 Jahre Teil II, 
           Künstler der Galerie  - ausgewählte Werke

Ausstellungen (Auswahl):

1980 Kultur- und Informationszentrum der DDR, Warschau
1983 Kultur- und Informationszentrum der DDR, Budapest
1985 Kultur und Informationszentrum der DDR, Paris, Zwei Meisterschüler der Akademie der Künste der DDR
1987 Galerie im Schlosspavillon, Ismaning (München)
1991 Edition Manfred Schmidt, Berlin
1994 Galerie der Berliner Grafikpresse, Berlin
1994 Kunsthochschule Berlin Weißensee
1999 Gesellschaft für Kunst und Kultur, Siegmaringen
2001 Galerie M, Berlin

Ihre Arbeiten befinden sich im Besitz von:

Kupferstichkabinett  Berlin
Museum der Bildenden Künste, Leipzig
Kupferstichkabinett Dresden
Akademie der Künste zu Berlin
Ermitage, St. Petersburg
Staatliches Museum Lindenau, Altenburg
Berlinische Galerie, Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur
Städtische Galerie, Albstadt
Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf
Regierungspräsidium  Tübingen
weitere Arbeiten befinden sich in Privatsammlungen im In-und Ausland.

aus Rezensionen (Auswahl):
Die  Arbeiten  von  Christine  Perthen  haben  etwas  von  der  Kraft  natürlicher  Formationen. Nicht  so  sehr,  weil  in  ihren  großen  Blättern  Körper, Schädel, Vegetationen, Landschaften  und  Himmel  stecken, sondern  weil  sie  das  auf  eigenartige  Weise  auch  sind : bewohnte  Geologie  vielleicht . Alles  kommt  aus  der  bewegten  Linie : der  große  Umriss  gefundenen  Anfangs  und  die  Einzeichnungsfolgen, das  Netzwerk  der  Striche  , die  Zeichen  anderer  Realität  ; es wächst  aus  der  Hand  , einem  tätigen  Auge  nach. Flächen  fügen  sich  ein, von  Weiß  über  Grau  bis  ins  annähernd  Schwarze. Die  Farbe  tritt  meist  am  Ende  hinzu, ein  weinig  Rot, Grün, Ocker, einmal  auch  Gold. Übermalungen  führen  ältere  Arbeit  fort, eine  Druckgrafik  zumeist, die  dann  das  Zentrum  bildet  größerer  Formate. ( SZ - Plusz 25.10.2001)

Presse (Auswahl):
SZ - Plusz 2001

Literatur (Auswahl):
Christine  Perthen, Heft hrg. Galerie  Oltmanns, Unkel  bei  Berlin / Preis  ab  KUNSTAUSSTELLUNG  KÜHL  2,50 € / mit  Vorzugsgrafik  20,00 €
Marzahner  Hefte 24, hrg. Galerie  M, Berlin 2001,2002  / Preis  ab  KUNSTAUSSTELLUNG  KÜHL  3,50 €
Der  Weg, hrg. Kulturamt  Lichtenberg  von  Berlin / Preis  ab  KUNSTAUSSTELLUNG  KÜHL  3,00 €
...ohne  die  Linie  geht  nichts - Ein  Werkstattbericht,mit  Originalsignatur / Preis  ab  KUNSTAUSSTELLUNG  KÜHL  3,00 €
Christine  Perthen "Papierliebe", Erzählungen, hrg. VEB  Hinstorff-Verlag Rostock  1987/ vergriffen
Zwischen  Schädel  und  Fels, Edition  Wohldt 2001/ Preis  ab  KUNSTAUSSTELLUNG  KÜHL  15,00 € / mit  Vorzugsgrafik  50,00
Rainer  Maria  Rilke "Die  Aufzeichnungen  des  Malte  Laurids  Brigge"  mit  Bildern  von  Ch. Perthen, hrg. Büchergilde  Gutenberg /
Preis  ab  KUNSTAUSSTELLUNG  KÜHL  21,00 €/ mit  Vorzugsgrafik  110,00 €

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