Hilde Rakebrand (* 1901, † 1991)
Biografie:
22. Juni 1901 Walkenried/Harz
1921 Studienbeginn n der Akademie für Kunstgewerbe in Dresden
ab 1925 Meisterschülerin von Prof. Carl Rade
ab 1928 als freischaffende Künstlerin tätig - Ausstellungen in "Neue Kunst Fides" und bei Heinrich Kühl in der Kunstausstellung Kühl
nach 1929 künstlerischen Ausgestaltung öffentlicher Gebäude
1933 erhielt sie Ausstellungsverbot
Hilde Rakebrand unterrichtete an der Frauenfachschule Dresden
1945 Vernichtung des Ateliers
1946-49 lehrte sie als Dozentin für Malerei, Graphik und Keramik an der Dresdner Hochschule für Werkkunst,
nach deren Auflösung arbeitete sie 1949 als Museumsassistentin (Museum für Kunsthandwerk Dresden)
1955-64 Direktorin der Porzellansammlung und des Museums für Kunsthandwerk Dresden
1958 leitete sie die Übernahme der Schätze des Grünen Gewölbes.
1964 Ruhestand und Beginn der Sammeltätigkeit von Jugendstilglas
1981 Ausstellung ihrer Sammlung von Jugendstilglas im Schloss Pillnitz
1991 verstarb die Künstlerin in Dresden
Ausstellungen in der KUNSTAUSSTELLUNG KÜHL :
2001 Hilde Rakebrand zum 100.Geburtstag
2008 Wilhelm Lachnit (1899 – 1962)
Max Lachnit (1900-1972
Hilde Rakebrand (1901 – 1991) / Kabinettstücke
2009 85 Jahre - Jubiläumsausstellung der Galerie Kunstausstellung Kühl, TEIL I, ausgewählte Werke
2011 unverblümt und fein gestimmt -
erfüllter Kosmos im gebannten Licht
Künstler der Galerie, ausgewählte Werke
aus Rezensionen (Auswahl):
"Hilde Rakebrand starb am 5. März, fast neunzigjährig. Ihre künstlerischen Arbeiten auszustellen, hatte sie immer abgelehnt: es lohne sich nicht, es seien nur Reste. 1945, beim Brande Dresdens, ist fast ihr gesamtes Werk vernichtet worden. Neue Ansätze zu bildnerischem Schaffen waren , wie früher schon durch widrige Zeiten erstickt worden. Ihre natürliche Kreativität brach sich später die Bahn im Museum und im Sammeln von Kunst. Daher ist sie im Dresdner Kulturleben bekannt als Museumsdirektorin und als Sammlerin von Jugendstilglas. Jetzt , in dieser ersten Zusammenstellung der Bruchstücke ihres malerischen und zeichnerischen Werkes, wird sie gezeigt als das, was sie eigentlich war, als Künstlerin..."
(Aus "Eine Wiederentdeckung: Hilde Rakebrand, die Malerin",
Joachim Menzhausen, anlässlich der Ausstellung im Kupferstich-Kabinett Dresden vom 10. Juli bis 30. August 1991)
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Rakebrand, Hilde. Vier Frauen mit Tassen. 1935. Sepiazeichnung. 30 x 24 cm.
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