Günter Schmitz (* 1909, † 2002)

Biografie:

 1909 geboren in Chemnitz
1926 bis 1930 eine Lehre als Gebrauchsgraphiker in Dresden-Niedersedlitz.
1930-1937 Studium der Malerei an der Akademie für Bildende Künste in Dresden bei Richard Müller und Max Feldbauer, zuletzt Meisterschüler von Ferdinand Dorsch und Rudolf Schramm-Zittau. Während seiner Zeit als freischaffender Maler in Dresden zwischen
1937 - 1939 verschiedene Studienreisen nach Italien, Tunis, Jugoslawien, Österreich und Griechenland
1940- 1945 Kriegsdienst 
1945-1949 Gefangenschaft
ab 1949 als freischaffender Künstler in Radebeul tätig, besonders im angewandten Bereich als Werbezeichner und Illustrator.
ab 1970 wendete sich Schmitz verstärkt dem freien künstlerischen Arbeiten, hauptsächlich dem großformatigen Aquarell mit Motiven der Elbe und der Lößnitz, zu, er durfte mehrmals in die Schweiz, nach Italien, Dänemark, Bulgarien, Frankreich sowie nach Österreich reisen. Regelmäßig fuhr er auch nach Kallmünz zu Studien- und Malbesuchen
1998 wurde Günter Schmitz mit dem Kunstpreis der Großen Kreisstadt Radebeul ausgezeichnet
2000 wurde Schmitz Mitglied im Sächsischen Künstlerbund 

Ausstellungen in der Kunstausstellung Kühl:

1980 Personalausstellung
2008 Stillleben - der lautlose Klang der Dinge, ausgewählte Werke
2009/ 2010   85 Kunstausstellung Kühl   I   Jubiläumsausstellung , Teil 2  I  Künstler der Galerie
                        Sonderausstellung:  Günter Schmitz zum 100. Geburtstag 
2011 unverblümt und fein gestimmt - erfüllter Kosmos im gebannten Licht
       
Künstler der Galerie, ausgewählte Werke

Ausstellungen (Auswahl): 

1963 Klubhaus des Arzneimittelwerkes, Radebeul
1973 Barockschloss Moritzburg mit Dieter Beirich
1978 Klubhaus des Arzneimittelwerkes, Radebeul
1980 Galerie Kunst der Zeit, Meißen
1980 Klub der Werktätigen, Dresden-Prohlis
1982 Schloss Strehla
1983 Galerie am Schönhof, Görlitz
1984 Kleine Galerie Radebeul
1988 Kultureck Kallmünz
1989 Kleine Galerie, Kulturbund Freiberg
1989 Kliene Galerie Radebeul
1989 Kultureck Kallmünz
1989 Pfarrwitwenhaus, Groß Zicker
1994 Stadtgalerie Radebeul, Galerie im Rathausneubau und Landesbühnen Sachsen
1994 Rathaus Kallmünz
1998 Museum für industrielle Gestaltung in der Kulturbrauerei Berlin
1999 Galerie am Damm, Dresden
          Stadtgalerie Radebeul

Zum Werk:

 „Die „Dresdner Schule“, deren schöne Malerei in der Dresdener Maltradition des ersten Jahrhundertdrittels verwurzelt ist, wurde von Wilhelm Rudolph, Bernhard Kretzschmar, Hans Jüchser, Paul Wilhelm,  Karl Kröner und Theodor Rosenhauer begründet und ist bis in unsere Zeit fortgesetzt.
In diese Tradition lässt sich auch der 1909 in Chemnitz gebürtige, aber seit seiner Kindheit in Radebeul lebende Maler, Zeichner und Grafiker Günter Schmitz mit seinen Stillleben, Aktstudien und vor allem Landschaften Dresdens, der Lößnitz, des Erzgebirges und der Ostsee zwanglos einordnen. […]
„Meine Anregung war immer die Realität“ sagt Schmitz rückblickend.
Doch war er kein Verist, wie der von ihm verehrte Otto Dix. Anstelle der Unruhe in der Mal- und Zeichenweise des von ihm ebenso bewunderten Oskar Kokoschka mied er das Spektakuläre und Erregende, war ihm mehr an Stille und seelischer Stimmung, tektonischer Ordnung und Harmonie gelegen. Die Nähe, das, was ringsumher vor sich geht, liefert ihm die Motive in aller Bescheidenheit. Auch das Ferne wird in seiner Malerei wie vertraut heran geholt."
Prof. Dr. Klaus Hammer, „Eine paysage intime in Licht und Farbe getaucht“ Auszug aus dem Katalogtext „Günter Schmitz“ zum 90. Geburtstag, sieben Jahrzehnte künstlerisches Schaffen, 1999 Stadtgalerie Radebeul

Literatur (Auswahl):

 Katalog GÜNTER SCHMITZ zum 90. Geburtstag, sieben Jahrzehnte künstlerisches Schaffen, Stadtgalerie Radebeul 1999

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Günter Schmitz. Park 1956 Aquarell, monogr. u. li. 58,8 x 79 cm
Günter Schmitz. Katze 1993 Aquarell, monogr. u. re. 18 x 24 cm
Günter Schmitz. Lila Mohn vor Rügenhaus 1993 Aquarell, monogr. u. re. 37 x 50 cm
Günter Schmitz. Zwei Schafe werden getüdert. etwa 1990 Aquarell, Nachlaßbestätigung 24 x 29,7 cm