Wolfgang Smy (* 1952)

Biografie:

1952      in Dresden geboren
                Facharbeiterabschlüsse als Mechaniker und Baufacharbeiter, Abitur
1973-74   Arbeit im Kupferstichkabinett Dresden
1974-79   Studium an den Kunsthochschulen Dresden und Leipzig, Diplom – seither freiberuflich tätig
1980-81   Akt- und Landschaftszeichnen an den Moritzburger Teichen – Brücke Gedächtnissommer
seit 1984  Arbeit an Stahlskulpturen und Objekten
                  Teilnahme an Symposien
1989         Reise in die USA
1992         Aufstellung von 2 Großplastiken im Stadtraum von Jena
1993-94  Stipendium an der Cité Internationale des Arts, Paris
1994         Arbeitsaufenthalt in Südafrika
1999         gemeinsam mit Karola Smy Arbeit am Projekt und Herausgabe des Buches „Der Leinpfad“
2000         Glas- und Wandgestaltung von Bibliothek und Konzertraum für die Deutschen Schule Washington
2002         April/Mai Gast im Paul-Ernst-Wilke-Atelier Bremerhaven, Arbeitsstipendium

Ausstellungen in der KUNSTAUSSTELLUNG KÜHL :

2007 Kleines  Muster - Große  Landschaft
2007 "genius loci - genius artis" Ausstellungsbeteiligung 
2009/ 2010 Jubiläumsausstellung der KUNSTAUSSTELLUNG KÜHL, 85 Jahre Teil II, 
           Künstler der Galerie  - ausgewählte Werke
2011 unverblümt und fein gestimmt - 
erfüllter Kosmos im gebannten Licht
Künstler der Galerie, Ausstellungsbeteiligung
2011/ 2012  PAUL HOFMANN  I  Stoffbilder und Grafik
          Arbeiten auf Papier  I  Künstler der Galerie, Ausstellungsbeteiligung
Dauer der Exposition: 4.12.2011 - 28.1.2012
Wir laden Sie herzlich zu einem Besuch ein.

Ausstellungen (Auswahl):

1980 Rechenzentrum der Deutschen Reichsbahn Dresden
1981 Leonhardi- Museum, Dresden (zusammen mit C. Schleime, R. Kerbach, u. R. Sandner)  
1986 Galerie Comenius, Dresden
1987 Galerie Nord 
1990 "Bilder und Plastiken", Neuer Berliner Kunstverein (mit E. Göschel)
         "Kunst und Leben", Galerie Bodenschatz, Basel (mit A. Hampel)
1991 "Neue Köpfe" Galerie Rotunde, Berlin
           Galerie Weise Chemnitz
           "Lichtblick", Leonhardi - Museum, Dresden
1992 "Kopf an Kopf", gildewART Galerie Reinecke, Osnabrück (mit Karola Smy)
            galerie am blauen wunder, Dresden ( mit Karola Smy)
1993 "Reise nach Bremen", Galerie Hartwig, Bremen (mit Karola Smy)
           Dresdner Bank AG, Leipzig
1995 Galerie Weise , Chemnitz
1997 Saale - Galerie, Saalfeld (mit Karola Smy)
1998 "Gelbe Bälle und Phasmegeanten", Galerie Falkenbrnnen, Dresden (mit Karola Smy)
1999 "Der Leinpfad - Galerie an der Elbe" Neuer Sächsischer Kunstverein und Jugendbibliothek Dresden,
           (mit Karola  Smy)
2002 "Leinpfad" zur Langen Nacht der Kultur, Paul-Ernst-Wilke-Atelier, Bremerhaven, (mit Karola Smy)
           "Reise durch Bremerhaven", Paul-Ernst-Wilke-Atelier, Bremerhaven (mit Karola Smy)
2003 "Der Wald hat Ohren, das Feld hart Augen", Sächsische Landesärztekammer, Dresden (mit Karola Smy)
2003/04 "Die Wege kreuzen sich" Rechtsanwaltskammer Sachsen, Dresden (mit Karola Smy)
2005 Stahlwerk und Maschinenbau (Arbeiten aus der Arbeitswelt)), Industrie und Handelskammer, Frankfurt/ Oder
          "Viele Blicke", k.u.n.s.t.-Verein Freital e.V. Einnehmerhaus (mit Karola Smy)
2007 "Unterwegs" Kassenzahnärztliche Vereinigung Sachsen, Dresden

Auszeichnungen:

Die Arbeiten befinden sich im Besitz von:
privaten und öffentlichen Sammlungen

Presse - aus Rezensionen (Auswahl):

"Wolfgang Smy schafft Sinn - Bilder für gesellschaftliches Zusammenleben: Lebens - Bilder, in denen existentieller Kampf um`s Überleben stattfindet. Berühmt geworden ist sein giftgelbes "Stadtbad", mit seinen Verhaltensstudien in Paar - und Konkurrenzsituationen. Oder er reduziert Bildnisse zu Rasterköpfen gleich stereotypen Ornamenten. Er kreiert Menschen-Signets als gestikulierende Piktogramme und Bausteine für Vielfachprojektionen, formiert daraus Matrizen und Schaltkreise oder nutzt sie als Stanzmuster für assoziationsreiche Musterteppiche. Vorbild ist ihm dabei unsere zunehmend techniformere Welt, u. a. die Rasterfassaden in der Architektur oder die Strukturen von Leiterplatten und Mikrochips, bald Wunderwerke an technischer Perfektion, bald bedrohliche additive, uniforme Superordnungen.
So sind wohl Faszination als auch Beunruhigung Quellen für seine oft auf einen radikalen Minimalismus reduzierten Schöpfungen."

Dr. Maren Kroneck

Literatur (Auswahl):

 

 

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Smy, Wolfgang. Zu zweit. 2009. Öl und Acryl/ Leinwand. 44,5 x 44 cm