Hans Jüchser und Malerfreunde

03.06.2007 – 21.07.2007

 Zur  Hans Jüchser Ausstellung
Unsere  Galerie   präsentierte mit  "Hans  Jüchser  und  Malerfreunde"  erneut  die  "Modernen  Klassiker  der  Dresdner  Malerei".
Der  Anlass  dafür  ist  das  30.Todesjahr  Jüchsers.
Ab  1937  ziehen  sich  die  von  unserem  Haus  ausgerichteten  Personal- und  Gruppenausstellungen  für  diese  Künstler  wie  ein  Band  durch  die  Jahrzehnte. Doch  die  Verfügbarkeit  über  verkäufliche  Werke  ist  endlich - und  so  freuen  wir  uns  sehr, Ihnen  diese  besondere  Konstellation  zeigen  zu  können. Die  hier  ausgestellten  Gemälde  besitzen  nicht  nur  Seltenheitswert; sie  sind  durchweg  in  Museumsqualität.

Diese  Künstlergemeinschaft  des  Jahrgangs  um  1890  bestimmte  entscheidend  das Dresdner  Kunstleben  für  Jahrzehnte  mit . Ihre  Werke  faszinieren  auch  heute  weiterhin  Künstlerkollegen  ebenso  wie  Sammler  durch  die  zeitlose  Qualität, die  auf  der  souveränen  Beherrschung  des  Malerischen  beruht . 

Bekenntnisse  des  Künstlers  Hans  Jüchser :
" Die  Farbe  als  absolute  Kraft  oder  abgewandelt  in  Koloristik  war  das  Problem  meines  Lebens  und  ist der  Inhalt  der  Malerei  des  20. Jahrhunderts, der  lebendig  und  uns  gemäß  ist. Große  Vorbilder  wie  Cezanne  und  van  Gogh  und  Matisse  haben  uns  den  Weg  gewiesen."

"Die  Malerei , wie  ich  sie  verstehe, muß  Poesie  sein. Schwingungen  auslösen, die  den Betrachter  in  einen  Zustand  heiterer  Gelassenheit  versetzen  die  ihn  mit  jenem  Glücksgefühl  erfüllt , wie  es  der  Gesang  der  Vögel  oder  die  Betrachtung  einer  Blume  vermag. "

über  Hans  Jüchser :
" Die  Bilder  von  Hans  Jüchser  sind  wie  Juwelen, geheimnisvoll  und  tief. Seine  aparten  Farben  werden  von  kostbaren  Grautönen  gesteigert. Er  beschäftigte  sich  mit  seinen  Bildern  solange, bis  sie  eine  eigene  Seele  hatten."  Veit  Hofmann (2005)

„Jüchsers Wahlspruch:  Nicht  mit zu hassen, mit zu lieben bin ich da –  liegt wie ein Hauch verantwortungsbewusster Sorge über all seinen Arbeiten, ohne dass er dadurch  von seinem entschieden ordnend bauenden Zugriff, von seinem lichtgeführten, farbmodulierendem Pinselstrich abgelenkt worden wäre. – Im Gegenteil –  wahrscheinlich liegt genau  in diesem wissenden Ernst,  mit dem er sich den Dingen  und  den Menschen die ihm wichtig waren nähert, das Geheimnis der Anziehungskraft seiner Arbeiten.“
Auszug aus der Eröffnungsrede von Frau Dr. Jördis Lademann, am 3. Juni 2007

 

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Jüchser, Hans. Bildnis Helga. 1956. Öl auf Leinwand. signiert. verso bezeichnet. 96,5 x 72,5 cm.