KARL OTTO GÖTZ und Monotypien

22.05.2014 – 12.07.2014

KARL OTTO GÖTZ zum 100. Geburtstag
Surreale Werkgruppe der 40er Jahre
und zeitgleich: MONOTYPIEN  - Künstler der Galerie
Von FRIEDERIKE CURLING- AUST bis  WILLY WOLFF

Seltene Gouachen, Monotypien und Holzschnitte von K. O. Götz aus den 40er Jahren veranschaulichen beispielhaft die hochinteressante surreale Schaffensphase, woraus er sein späteres und zugleich bekannteres OEuvre entwickelte. In Folge wird Prof. K. O. Götz als einer der Hauptvertreter des deutschen Informell zum Lehrer u. a. für Gerhard Richter, Gotthard Graubner und Sigmar Polke. K. O. Götz verband mit Heinrich Kühl – seinem ersten Galeristen in den Jahren 1940 bis 1949 – und dessen Sohn, Maler und Nachfolger Johannes Kühl, eine lebenslange Freundschaft durch ihre kunstpolitische Übereinstimmung. Verkaufte Heinrich Kühl seine Arbeiten, so erwarb K. O. Götz im Gegenzug bei ihm »verbotene Kunst« von Feininger, Chagall, Schwitters, Kandinsky, Moholy-Nagy, Schlemmer, deutschen Expressionisten und Jugendstil. Über Heinrich Kühl lernte K. O. Götz den Kunsthistoriker Will Grohmann und verfemte Maler und Fotografen wie Otto Dix, Wilhelm Lachnit, Edmund Kesting und deren Kreise kennen.

Die Monotypie nimmt in der Nachkriegszeit, auf der Suche nach neuen Ausdrucksmitteln eine wichtige Rolle ein und findet bis heute Anwendung. Die vorgestellten Künstler erzeugen mit eigenen Methoden markante Handschriften und Unikate der besonderen Art.

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Karl Otto Götz. Vogelmetamorphose II. 1. Fassung. 1946 Tempera
Wolff, Willy. o.T. 1965. Monotypie. signiert
Klaus Dennhardt. o. T. 1985 Monotypie
Hermann Glöckner. o.T. (gelb/blau) 1957-59 Monotypie, Bestätigung Galerie Kunstausstellung Kühl