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Hans-Theo Richter
Hier zeigen wir eine Werkauswahl.

* 1902, † 1969

Sitzende. 1961 Sepiazeichnung, sign. o. re. 41,4 x 29,3 cm Preisanfrage

1902 geboren in Rochlitz

1907 Übersiedlung nach Radebeul bei Dresden

1919–23 Studium Malerei und Grafik an der Kunstgewerbeakademie in Dresden
Bei Arno Drescher, Georg Erler und Paul Herrmann

1926 Einrichtung eines Ateliers in Dresden

1926–31 Studium an der Akademie der Bildenden Künste Dresen bei Richard Müller

ab 1928 Meisterschüler von Otto Dix

1929 Studienaufenthalt in Paris

1930 Heirat mit Gisela Hergesell (Breslau), seitdem alljährliche Aufenthalte in Breslau

1932 Mitglied des Deutschen Künstlerbundes

1935 Begegnung mit  Gerhard Marcks

1936 Besuch der Internationalen Graphik-Ausstellung des Art Institute in Chicago

1937 bei einem sechsmonatigen Aufenthalt in Benediktbeuren, Besuch der Witwe von Franz Marc

1940 Freistellung vom Kriegsdienst

1943 Besuch bei Käthe Kollwitz in Berlin

1944–46 Dozent für Grafik an der Staatlichen Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe in Leipzig durch Arno Drescher

1945 am 13. Februar Tod seiner Frau beim Luftangriff auf Dresden,
Verlust fast sämtlicher Zeichnungen und Aquarelle

Bei Wiedereröffnung der Leipziger Akademie, erneute Berufung

1946 nach Rektoratswechsel an der Leipziger Akademie verlässt Hans Theo Richter die Akademie

1947–67 Professor für Grafik Hochschule für Bildende Künste, Dresden
Freundschaft mit Josef Hegenbarth und Wilhelm Lachnit,
Heirat mit seiner Schülerin Hildegard Fausten

1949 Wohnung in Dresden Wachwitz
Reise durch Nordwestdeutschland zusammen mit Karl Kröner und Bernhard Kretzschmar

1950 Begegnung mit  Gustav Seitz

1951 Angebot einer Berufung an die HfBK, Berlin (West) durch Karl Hofer

1954 Angebot einer Berufung an die Düsseldorfer Kunstakademie und an die Werkkunstschule in Kassel

1955 Besuch der „documenta“

1956 Reise mit Gerhard Marcks zur Rembrandt-Ausstellung nach Amsterdam
Berufung zum ordentlichen Mitglied der Deutschen Akademie der Künste zu Berlin

1957 Angebot einer Berufung an die Akademie für Bildende Künste in Karlsruhe

1958 Reise mit Otto Nagel nach Moskau und Leningrad
Besuch der Van-Gogh-Ausstellung in Amsterdam und der Kokoschka-Ausstellung in Den Haag

1959 Ordentliches Mitglied der Bayrischen Akademie der Schönen Künste in München
Besuch der „documenta II"

1964 Besuch der „documenta III“

nach schwerer Krankheit 1969 in Dresden gestorben

1932 Jubiläumspreis der Stadt Dresden

1933 Rompreis des Deutschen Künstlerbundes
Die nationalsozialistischen Behörden verhindern den damit verbundenen Aufenthalt in Rom

1938 Preis für Graphik, Internationale Graphik-Ausstellung, Chicago

1941 Albrecht-Dürer-Preis der Stadt Nürnberg

1955 Silbermedaille der Internationalen Graphik-Ausstellung in Warschau

1965 Burda-Preis für Graphik in München, Nationalpreis der DDR

2009 85 Jahre – Jubiläumsausstellung der Galerie Kunstausstellung Kühl, TEIL I
Werkauswahl

2011 unverblümt und fein gestimmt – erfüllter Kosmos im gebannten Licht
Künstler der Galerie, Werkauswahl

2011/2012 PAUL HOFMANN | Stoffbilder und Grafik
Arbeiten auf Papier | Künstler der Galerie, Werkauswahl

2013 WERNER WITTIG | MALEREI, GRAFIK
zeitgleich: „Spiegelungen“, Künstler der Galerie, Werkauswahl

2014 90 Jahre KUNSTAUSSTELLUNG KÜHL – 1924–2014
Streifzug durch 90 Jahre
Von Elisabeth Ahnert bis Heinrich Zille, Werkauswahl

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