Joachim John
(1933 Tetschen/ Böhmen - 2018 Neu Frauenmark), Schulbesuch in Köthen, 1948 Umzug nach Zerbst, dort 1959 Abitur, Arbeit im Hydrierwerk Rottleben, 1951 Flucht des Vaters mit der Familie nach Westdeutschland, Rückkehr Joachim Johns in die DDR zu seiner Großmutter in Zerbst, Ausbildung zum Chemiewerker, nachdem 1953 die Ausreise nach Westdeutschland zur Beerdigung des Vaters untersagt wurden, illegale Ausreise J. Johns und seiner Großmutter, Hilfs- und Gelegenheitsarbeiten in Kleve, 1954 erneute Rückkehr in die DDR nach Dresden-Loschwitz, Arbeit als Bühnenplastiker am Staatlichen Operettenhaus, 1955 bis 1959 Studium der Kunsterziehung bei Herbert Wegehaupt und Kurt Herbst am Caspar-David-Friedrich-Institut der Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald, 1959 Umzug nach Zempin, Tätigkeit als Kunsterzieher, durch die Vermittlung von Fritz Cremer, 1961 Ausstellungsteilnahme: „Junge Künstler – Malerei“ an der Akademie der Künste, 1963 bis 1965 Meisterschüler bei Hans Theo Richter, Studienreise: Sowjetunion, ab 1966 als freischaffender Künstler in Berlin, 1977 Umzug nach Frauenmark bei Schwerin, 1982 Studienreise: Kolumbien, 1986 Mitglied der Akademie der Künste der DDR, 1990 Gastprofessur am Fachbereich Visuelle Kommunikation an der Gesamthochschule Kassel, 1991 bis 1993 Sekretär der Sektion Bildende Kunst der Akademie der Künste zu Berlin (Ost), bis 1990 Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR, zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen, u. a. von 1972 bis 1988 an allen Kunstausstellungen der DDR in Dresden