Willi Sitte

Willi Sitte (1921, Kratzau (CSR) - 2013 Halle (Saale)) 1936 – 1939 Besuch der Kunstschule des nordböhmischen Gewerbemuseums in Reichenberg/ Liverec (heute Tschechische Republik) 1939 – 1940 Studium an der Hermann-Göring-Meisterschule für Malerei in Kronenburg/ Eifel, bei Werner Peiner 1941 – 1944 Von der Schule verwiesen und Kriegsdienst (Sowjetunion und Italien) 1946 Künstlerische Arbeit in Vicenza und Venedig- erste Einzelausstellung in Mailand| kurzzeitige Rückkehr nach Kratzau/ Chrastava 1947 Heirat mit Irmgard Kindler | Übersiedlung nach Halle an der Saale, bis 1951 freischaffend in Halle/Saale tätig, Mitglied der SED, Begegnung mit Hans Grundig 1949 Geburt des Sohnes Volkmar, Beteiligung am Malerkollektiv Sachsen-Anhalt 1950 Aufnahme in den Verband Bildender Künstler Deutschlands, Aufnahme in den Kulturbund, Mitbegründer der Halleschen Künstlervereinigung „Die Fähre“ 1951 Lehrauftrag am Institut für künstlerische Werkgestaltung Burg Giebichenstein in Halle 1953 und 1954 Kunstpreis der Stadt Halle 1959 Ernennung zum Professor an der Hochschule für Industrielle Formgestaltung Halle - Burg Giebichenstein 1963 Scheidung der Ehe mit Irmgard Kindler 1964 Wahl in den Zentralvorstand des Verbandes Bildender Künstler Deutschlands, Kunstpreis der DDR, mehrere Studienreisen 1965 Heirat mit Ingrid Dreßler 1966 Geburt der Tochter Sarah 1969 Ordentliches Mitglied der Deutschen Akademie der Künste zu Berlin, Nationalpreis der DDR II. Klasse für Kunst und Literatur 1970 Wahl zum Vizepräsidenten des Verbandes Bildender Künstler der DDR 1972 Berufung zum Direktor der Sektion Bildende und Angewandte Kunst an der Hochschule für Industrielle Formgestaltung Halle – Burg Giebichenstein 1972 Goldmedaille auf der 3. Internationalen Grafikbiennale in Florenz 1974 Wahl zum Präsidenten des Verbandes Bildender Künstler der DDR 1976 Wahl zum Abgeordneten der Volkskammer der DDR 1977 Beteiligung an der „documenta 6“ in Kassel 1979 Nationalpreis der DDR I. Klasse für Kunst und Literatur 1988 Beendigung der Präsidentschaft des Verbandes Bildender Künstler der DDR, Wahl zum Ehrenpräsidenten des Verbandes Bildender Künstler der DDR 1989 Rückgabe der Ehrenpräsidentschaft 1991 Beendigung der Mitgliedschaft in der Deutschen Akademie der Künste zu Berlin 2001 Wahl zum Korrespondierenden Mitglied der European Academy of Sciences, Art and Humanities in Paris/ Absage der geplanten Willi-Sitte-Ausstellung im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg und führte zu einer Kontroverse zum Umgang mit dem Werk und der Person Sitte 2008 Verleihung des Kunstpreises der Stadt Halle, Ehrenbürgerschaft der Stadt Montecchio Maggiore (Italien)